«

»

Beitrag drucken

Extremwandern beim Pitztal Trail Maniak

Pitztal2014_60Ich wollte vor dem UTMB noch einen richtigen Bergtrail raushauen. Meine Wahl fiel vom Termin und Höhenprofil her auf den Pitztalultra. Nach einer eher langweiligen Streckenführung der 2013er Erstauflage mit vielen Pendelabschnitten und Höhenmeterbeschaffungsmaßnahmen, versprach die 2014er-Strecke „runder“ zu werden. Sie sollte in drei großen Schleifen gelaufen werden und sogar dreimal knapp die 3000er Höhenmarke schrammen. Start, Ziel und Fixpunkt jeder gelaufenen Runde ist Mandarfen.
Wie das nunmal so ist, hatte das Wetter die Tage zuvor nicht so ganz mitgespielt und deshalb die Pläne, die erste Runde rüber zum Kaunertal zu laufen, zunichte gemacht. Mit Schnee ist nicht zu spaßen, klarer Fall. Stattdessen wurde die Strecke der ersten Runde gänzlich ins Pitztal verlegt. Auf ein ewiges Hin und Her und Hoch und Runter hatte man dieses Mal verzichtet, sondern eine Schleife geplant, die der alten Route zunächst in nichts nachstand.

Ich habe alte bzw. neue GPS-Tracks, sowie die Streckeninfos ausgiebigst studiert und jetzt hatte der Veranstalter die Karten nicht nur neu gemischt, sondern offen auf den Tisch gelegt:

Die Runde 1

  • Vorher: 44,1 km +/- 3.464 HM (kein Zeitlimit).
  • Jetzt 54,7 km +/- 3.885 HM (Zeitlimit 13 Stunden für die erste Runde).

Runde 2 wurde nicht geändert und Runde drei verkürzt. In der zweiten und dritten Runde wurde die Cutoff-Zeit „großzügig“ um 1 Stunde nach hinten verlegt.

Wer alpine Trails schon oft gelaufen ist und ein wenig rechnen kann, weiß, dass das sehr eng kalkuliert ist. Ich hatte so meine Zweifel, ob ich das laufen kann. Den Schilderungen des letzten Jahres war einhellig zu entnehmen, dass die Wege sehr schwer bis gar nicht zu laufen seien. Ich hingegen glaube immer noch an die Lernfähigkeit der Menschen und hatte die Hoffnung, dass der Veranstalter daraus gelernt hat. Es sollte sich herausstellen, dass ich mich da wohl geirrt habe und meine Grundhaltung überdenken sollte. Egal, kneifen gilt nicht, Startgeld bezahlt, Hotel gebucht, los gehts.

Freitag

Wir reisen am Freitag erst an (Akklimatisierung wird überbewertet) und residieren im Landhaus Edelweiß in Tieflehn, ein paar Meter vor Mandarfen gelegen (kann ich nur empfehlen). Bei der Startnummernausgabe wird richtig kontrolliert. Das Starterpaket ist mehr als reichlich gefüllt, da haben die Sponsoren es mal so richtig krachen lassen. Das anschließende Briefing ist erfrischend, kurzweilig und informativ. Ich habe zwar alle Infos erhalten, aber irgendwas fehlt…
Den Carboloadinggutschein einzulösen gestaltet sich in der Mandarfer Gastronomie etwas schwierig. Entweder es ist alles voll oder so manche Bedienung hat es nicht so mit Menschen. Ich habe heute nicht die Zeit das alles auszusitzen. Wir essen kurzerhand in der Kneipe gegenüber unserer Unterkunft.

Gleich mal vorweg: Ich habe leider nur wenig Fotos gemacht, ich hatte andere Probleme…

Samstag Morgen, 04:00 Uhr Start

Pitztal2014_49Ich mag frühe Starts. Ich habe das Gefühl, den Tag besser genutzt zu haben. Um 3 Uhr raus aus den Federn. Geht leichter als ich dachte und es ist ohnehin egal, ich habe eh zu wenig Schlaf. Hätte ich zwei Stunden länger geschlafen, wäre ich auch nicht frischer. Rein in die Klamotten, Kurzfrühstück, letzter Check der Ausrüstung und ab geht’s zu Fuß zum Start. Unterwegs werde ich noch von einem Läufer im Auto mitgenommen – nur nicht mehr Meter laufen als unbedingt nötig. Verhaltene Stimmung am Start, irgendwie machen die mir hier alle nicht den Eindruck als hätten die jetzt Bock auf Frühsport. Dann muss wieder mal die australische Nationalhymne von AC/DC für den Start herhalten und nach einem lauten Knall bin selbst ich endlich wach und wir laufen los. Vorneweg in hohem Tempo die Tough-Truppe, ich hinten unter meinesgleichen mit den etwas gemütlicheren Läufern. Einige kenne ich persönlich, einige vom Lesen der Ergebnislsiten – alles in allem echte Trail-Viecher. Wir sind nicht langsam, das Höhenprofil gibt später noch genug Gelegenheit sich platt zu machen. Nach ca. 2 km geht’s links hoch zur Kaunergrathütte auf ca. 2850 Meter. Unterhalb der Baumgrenze hiken wir in Serpentinen im Wald auf schönen Trails im Schein unserer Stirnlampen nach oben. Oberhalb der Baumgrenze gibt’s die ersten Überholmanöver, die Luft wird dünner, die Wege anspruchsvoller und ich kann an ein paar Läufern vorbeiziehen. Nicht dass mir das was bringt, aber ich bin gerade im Flow und komme gut hoch.

Dann wirds einsam, vor mir nur noch vereinzelt ein paar Läufer und hinter mir nur ganz wenige zu sehen. Bei ca. 70 Startern zieht sich das schnell auseinander und die Luft wird dünn, das muss ich zugeben. Die Stirnlampe kann ich ausschalten, es dämmert bereits. Unterwegs steht dann noch zur Überaschung aller Mario Schönherr am Wegrand, er begrüßt uns, lichtet uns mit seinem Smartphone ab und checkt kurz wie es uns geht. Wir plauschen ein paar Worte, netter Kerl.

06:15 – 2. Frühstück auf der Kaunergrathütte (2817m)

Pitztal2014_55Nach 2 Stunden 15 Minuten seit dem Start und den ersten 1200 Höhenmetern stehe ich zwar etwas kurzatmig am VP der Kaunergrathütte, bin aber zufrieden mit dem Aufstieg. Ich bin fit. Kurz was futtern, eine übelst leckere Suppe trinken, Trinkflaschen nachfüllen und weiter geht’s bis zum höchsten Punkt der ersten Runde auf ca. 2940m. Das Wetter ist gut, es ist bedeckt,  aber trocken und die Sonne bleibt hinter den Wolken. Lauftechnisch gesehen bin ich ganz froh drum. Die Aussicht ist grandios von hier oben, dann führt der Weg über sehr unwegsames Terrain runter zum Mittelbergsee. Ich bin in Gedanken versunken und von der Vorstellung fasziniert, dass in Davos bald zur Pappbecher- und Plastikregencape-Veranstaltung K78 gestartet wird und ich habe bereits den ersten Beinahe-3000er hinter mir, als es passiert.

Ich rutsche in einem stark abfallenden Geröllfeld auf einer Steinplatte aus und beim Versuch mich mit den Stöcken abzufangen gerät das Ganze komplett aus dem Ruder. Ich lande lautstark zwischen den Steinen. Es kracht kurz in meiner rechten Schulter, dann ein unerträglicher Schmerz. Mein erster Gedanke: Die ist ausgekugelt. Ich hänge eingekeilt fest, rapple mich aber zwischen den Gesteinsbrocken wieder hoch und durch eine erneute unkontrollierte Bewegung renkt sich das Ganze mit dem gleichen Geräusch und Schmerz wieder ein. Eine etwas martialische Form der Selbstheilung, das gebe ich unumwunden zu. Mir ist schlecht vor Schmerz. Ich muss mich setzen und sammeln. Ich taste mich ab, nichts gebrochen, alles funktioniert noch, das ist gut. Alles an Bändern und Muskeln im Schultergelenk ist überdehnt, aber der Arm hält noch und die Wahrscheinlichkeit ihn hier oben zu verlieren ist relativ gering. Ab jetzt gilt: Ich bin gewarnt. Ab hier ist das für mich kein Trailrun mehr, sondern eine hochalpine Gebirgstour. Selber schuld, aufpassen. Den LaSportiva Raptor zu wählen, war die richtige Entscheidung, besser wären hier höchstens noch meine schweren Bergstiefel, aber auf einer schmierigen Felsplatte hält nunmal kein Schuh.

Pitztal2014_56Weiter geht’s. Der Weg wird nicht besser, er führt fortan nur über Gesteinsplatten und Geröllfelder. An Laufen ist da nicht zu denken. Ich klettere über meterhohe Absätze nach unten, hangele mich an Fixseilen weiter. Hochalpin – das hat sicher seinen Reiz, aber es ist für mich (und andere) schlecht bis gar nicht zu laufen. Hiken ist angesagt. Bei jedem Schritt muss ich genau darauf achten wo ich hintrete und für die Landschaft habe ich deshalb nur bedingt Augen. Je mehr Strecke ich in diesem Terrain zurücklege, um so mehr wird mir bewusst, dass heute nach der ersten Runde Schluss für mich ist. Ich verfüge über genügend (hoch-)alpine Erfahrung um das einschätzen zu können. Der Himmel über mir zieht langsam zu und wenn es jetzt hier oben zu regnen anfängt und Nebel aufzieht, dann haben wir aber richtig Spaß. Immer wieder muss ich an die Worte beim Briefing denken, dass sie im Pitztal 380km Wanderwege haben und ich mich frage, wann denn jetzt endlich einer kommt.

Ich hike am wunderschönen Mittelbergsee vorbei, dann geht’s wieder hoch auf 2700m, die Wege werden nicht besser. Das wäre ja grundsätzlich kein Problem, dann laufe ich halt nicht und gehe stattdessen – Safety First – aber das dauert. Und so kommt es wie es kommen musste, dass ich langsam bin wie eine Schnecke. Ich fliege beim Abstieg auf glatten, im nassen Gras versteckten Steinen noch ein paarmal hin, scheint nicht mein Tag zu sein heute. Etliche Prellungen und Schürfwunden habe ich heute schon als Andenken, wer braucht da noch ein Finishergeschenk.

09:40 – „Ihr seid zu langsam“

Um 09:40 erreiche ich den ersten Checkpoint. Bislang habe ich ca. 16km (!) hinter mir. Das Mädel am Checkpoint macht mir und den anderen Läufern unmissverständlich klar, dass wir eine Stunde über dem Zeitplan liegen, den man für die Strecke bis hierhin kalkuliert habe. Uns wird zum Rennabbruch geraten und der verkürzte Abstieg nahegelegt, da wir das ohnehin nicht mehr schaffen. Aber noch bin ich offiziell im Rennen, demotivieren kann ich mich auch alleine und entscheide selbst, wann ich rausgehe. Bis zum nächsten VP Tiefentalalm sind’s noch 8 km, ich bin gerne hier und möchte noch weiterlaufen. Die Schulter gibt einigermaßen Ruhe und ich kann immer noch beim nächsten VP drüber nachdenken, aufzuhören.

Pitztal2014_59Mit mir laufen noch zwei andere Läufer, die teilen die gleiche Einstellung. In loser Formation machen wir uns auf den Weg. Mit dabei ist Marc aus Remscheid, er ist vor ein paar Wochen seinen ersten richtigen Bergultra in Garmisch gelaufen und heute läuft er in seinen ersten richtigen DNF, früh übt sich. Die Wege werden erwartungsgemäß nicht laufbarer, aber zumindest besser und ich fliege auch nicht mehr hin. Irgendwie ist jetzt der Druck, einem unsinnigen Zeitlimit nachzulaufen raus. Ich genieße die Landschaft, hike dahin und passe auf wo ich hintrete. Dann rufe ich meine Frau an, sie kann heute Abend schon mal einen Tisch für Zwei bestellen, ich esse heute zuhause.

Es beginnt zu nieseln und der Himmel über uns wird grau bis dunkelgrau. Jetzt wird alles glitschig und noch rutschiger. Der Weg passiert eine Engstelle mit Fixseilen und freier senkrechter Sicht nach unten ins Tal. Hier möchte ich im Unwetter nicht mehr sein und der Plan bis zum VP Tiefenthal-Alm zu laufen, wird mir zunehmend verwässert.

Abstieg zur Arzler Alm

Als sich uns bei km 21 (und somit 3km vor dem VP Tiefentalalm) ein weiterer Checkpoint in den Weg stellt und uns erneut die Sinnlosigkeit unseres alpinen Daseins nahelegt, beschließen Marc und ich, uns im Hinblick auf den zunehmenden Regen, die letzten 3 Kilometer und +-300 HM zur Tiefentalalm zu sparen und gleich zur Arzler Alm abzusteigen. Es ist einfach genug. Ich melde uns per Telefon unter Angabe unseres Standortes und unserer körperlichen Unversehrtheit bei der Bergrettung ab und wir stiefeln los. Die Forststraße unter unseren Füßen ist wie Balsam und ich komme mir vor, als müsste ich das Laufen erst wieder lernen. An der Arzler Alm genehmigen wir uns erstmal eine Apfelschorle. Dann machen wir uns auf einem traumhaften Trail (na also – geht doch) durch den Wald runter ins Tal und laufen entlang der Pitze in Richtung Mandarfen. Meine Frau ruft an, sie hat mein Spot-Signal verfolgt und bietet mir an mich abzuholen, aber ich will laufen und das Ganze ehrenhaft und zu Fuß zu Ende bringen. Jetzt beginnt’s richtig zu schütten und ich bin ehrlich gesagt heilfroh, unten im Tal zu sein. Konditionell fehlt mir nichts, die Schulter gibt Ruhe und wir joggen streckenweise.

VP Trenkwald

Am VP Trenkwald 5km vor Mandarfen treffen wir Erwin Bittel. Er hat die später gestartete Marathondistanz wegen einer Verletzung abgebrochen und hilft jetzt hier am VP mit. Bei ihm laufen alle durch und er ist sichtlich erschüttert, wie viele Leute hier verletzt ankommen. Eben wird ein Läufer mit einer Knieverletzung von der Bergrettung abtransportiert. Normann hat den Verletzten von ganz oben 3 Stunden lang nach unten begleitet, Etliche Läufer waren zuvor ohne Hilfe anzubieten an ihm vorbeigelaufen. Mit dem gemeinsamen langsamen Abstieg hat Normann sein Marathonfinish sausen lassen. „Ich kann den da oben doch nicht sitzen lassen“ sagt er mit einer Selbstverständlichkeit. Das ist Größe.
Nachdem der Verletzte mit der Bergwacht abtransportiert wurde, läuft Normann eine Weile mit uns, es ist ein extrem kuzweiliger DNF, das muss ich zugeben. Wir haben viel zu erzählen, dann zieht er die letzten Meter laufend weiter und Marc und ich treffen dann auch bald in Mandarfen ein. Es ist wenig spektakulär, es regnet in Strömen und wir werden ins Versorgungszelt geleitet. Hier ist es warm und es ist alles an Verpflegung da, was man braucht.
Ich gebe dann noch meinen Chip ab und bin jetzt nicht mehr Bestandteil der Veranstaltung. Insgesamt waren das 2600HM und 35km in circa 10 Stunden. Kategorie: Wandertag in großer Höhe an frischer Luft. Ich hake es als Bergtraining ab.

Mein Respekt an der Stelle vor der Leistung aller Läufer, egal ob als Finisher im Ziel oder nicht. Heil runtergekommen zu sein ist mehr wert als alles andere. Die Orga und die Helfer verdienen alles Lob und dennoch fehlt mir irgendwas…

Epilog

Das ist unschwer rauszulesen: Mit Trailrunning hat das nicht viel zu tun und selbst eine bis ins Detail gut geplante Veranstaltung reicht mir nicht. Es fehlt ihr für mein Empfinden am Spirit. Mir ist sie zu laut und das meine ich nicht im akustischen Sinne. Zu marktschreierisch werden mir die Worte „hart“ und andere patentierte Marketing-Neologismen um die Ohren gehauen. Klar, man will auf sich aufmerksam machen, aber das geht auch anders. Härte ist letztendlich ein subjektiv erlebter Zustand und der wird hier geradezu inflationär als einziges Alleinstellungsmerkmal in den Vordergrund gestellt. Härte lässt sich über eine schwer zu laufende Strecke und ein eng gestecktes Zeitlimit erreichen, so einfach ist das. Genauso gut könnte man aber auch den Läufern im Ziel noch 400 Liegestützen abverlangen und wäre dann letztlich komplett auf dem Niveau von Tough Mudder angelangt (Wort-Parallelen im Slogan sind schon mal vorhanden).

Der Anspruch, auf Gedeih und Verderb der propagierten Härte gerecht zu werden, endet in der regenbedingten Streckenänderung, die letzte Schleife zweimal zu laufen. Letztlich auch nur eine reine Kilometer- und Höhenmeterbeschaffungsmaßnahme (das mit den Liegestützen gefällt mir immer besser). Während andere Laufveranstaltungen alle Hebel in Bewegung setzen, möglichst viele Leute ins Ziel zu bringen (Quali-Punkte, großzügige Zeitlimits), drängt sich mir hier der Verdacht auf, dass eine allzuhohe Finisherquote das selbstauferlegte Attribut des härtesten Alpen-Ultras ad absurdnum führen würde. Mein Versagen wird dadurch zum Kalkül, das möchte ich nicht.

Auch der Versuch mich auf eine eigene Spezies, eine Elite – den Trailmaniak – einzustimmen und mich darauf zu reduzieren, funktioniert bei mir nicht. Ich bin’s nicht, sorry.  Klingt abgegriffen, aber Traillaufen ist für mich mehr als Sport bzw. Leibesertüchtigung im Freien, nämlich etwas Ganzheitliches: Die Trias aus Körper, Geist und Seele im Einklang mit der Natur.

Und noch was (Auch wenn ich mich künftig nicht mehr auf Laufveranstaltungen sehen lassen kann): Trails über solch lange Distanzen werden von einem Gemeinschaftsgefühl getragen. Das ICH steht hinten an, das WIR ist gefragt, das Miteinander am gemeinsamen Erleben. Der UTMB hat das in seiner Ethik-Carta verankert. Das Einschwören auf das WIR fehlte mir gänzlich, sich gegenseitig zu helfen wurde im Briefing mit keinem Wort erwähnt. Klar, oben wird die Luft dünn, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer zur Elite gehören will, kann sich nicht um andere kümmern. Dafür gibt’s die Bergrettung.

Mein persönliches Fazit: Ich bin nicht tough, ich bin nicht hart, ich bin enttäuscht. Deshalb künftige Trailmaniak-Veranstaltungen ohne mich.

 

 

10 Kommentare

Zum Kommentar-Formular springen

  1. Daniel Steiner

    Hallo Max,

    wieder eine Perle aus deiner Schreibschatulle! Nach den Berichten im vergangenen Jahr hatte ich die Befürchtung, dass der Veranstalter sich auch in Zukunft darin gefallen wird, den härtesten aller Trails anzubieten. Irgendwann ist das Reservoir der nicht mehr wiederkehrenden Läufer ausgeschöpft und die Marke Trail Maniak wegen diesem Unsinn negativ besetzt. Das ist aber nicht unser Problem…

    Hoffentlich bin ich kommendes Jahr endlich wieder auf langen Strecken einsatzfähig. Würde mich freuen, dich wieder einmal in voller Montur anzutreffen!

    Daniel

    1. trailmaxx

      Hallo Daniel! Schön Dich wieder mal zu lesen. Stimmt, es wird Zeit, dass wir uns auf den schönen Wegen dieser Erde wieder mal über den Weg laufen! Viele Grüße – Max.

  2. Bernd

    Uah, dank des genialen Schreibstils ist das Erlebte sehr direkt & nachfühlbar. Danke für den Bericht! Ohgott, das wäre für mich nichts. Ich mag ja die langen Kanten, selbst wenn´s mal über die 100m geht. Aber wenn der Zeitdruck ständig dafür sorgt, dass man von der Gegend wenig mitbekommt und im schlimmsten Fall auch noch zum Leichtsinn angestachelt wird… für sowas bin ich zu sehr Genussläufer und zu wenig Maniak. Damit kann ich aber gut leben 🙂
    Frohe Regeneration und viel Spaß bei den nächsten Abenteuern!
    Bernd.

    1. trailmaxx

      Danke Bernd, ich sehe, wir verstehen uns :-).

  3. Jens

    Sehr lesenswert geschriebener Bericht! Auch wenn ich selbst zum Glück den 42er gut und gesund finishen durfte und den Event (Pitztal, Orga, Atmosphäre, …) an sich klasse fand, so sind Deine kritischen Gedanken sehr spannend und berechtigt.
    Erhol Dich und alles Gute für die nächsten Trail-Abenteuer!

    1. trailmaxx

      Danke! 🙂

  4. Thomas Eller

    Mein lieber Max, liebster Laufkumpel,

    ich finde Deinen Bericht wie immer grosse Klasse.
    Dein Schreibstil ist ausserordentlich, Du gibst uns einen Spirit mit, den ich immer an Dir bewundere.

    Am meisten irritiert aber hat mich Dein Satz, dass Du keine Trails mehr laufen kannst, willst? Habe ich das richtig verstanden und etwas verpasst?
    Trails ohne Dich waeren wie eine Suppe ohne Salz (bitte verzeih, dass ich keine Umlaute schreiben kann, ich bin gerade weit, weit weg) und die will ich mir nicht wirkich vorstellen.

    Dass das Wetter so bloed war ist sehr schade, wahrscheinlich haette man hier oder da auch anders reagieren muessen. Schade um jeden DNF, um diesen natuerlich ganz besonders …

    Kopf hoch, Laeuferkrone gerichtet, stramm gestanden und weiter …

    Ich freue mich auf Dich und Deine Berichte, wie immer!

    TOM
    www/.marathonundlaenger.wordpress.com

    1. trailmaxx

      Danke für Dein Feedback! Keine Panik, so lange ich in einen Schuh passe, laufe ich. Ich bezog das auf diese Veranstaltung. 🙂
      Beste Grüße und eine verletzungsfreie Zeit!!
      Max

  5. Wolfgang

    Respekt!

    Wahnsinnig gut geschrieben, alles richtig gemacht, volle Übereinstimmung mit dem Gesagten.

    1. trailmaxx

      Danke! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Sorry, aber aufgrund der zunehmenden Spamflut müsst ihr erst diese Rechenaufgabe lösen :-): *