Ich bin kein Extremläufer

20140102_131930Ja wo läuft er denn? Ich hatte mir im Oktober eine Verletzung am Knie zugezogen (im Haushalt – NICHT auf dem Trail) und war erst mal zum Schongang verdonnert. Mittlerweile läufts wieder und die Strecken wollen gelaufen werden. Unübersehbar sind derzeit die Horden an laufenden und walkenden Menschen hier in der Ostalb, sowie deren kalorienvernichtende Vorsätze für 2014. Erfahrungsgemäß legt sich das wieder, dann wirds wieder ruhiger in den Wäldern.

Seit 4 Monaten haben wir einen (mittlerweile einjährigen) Mischlingsrüden aus Rumänien namens Jack. Und er liebt Trails. Und somit gibts hier täglich den Trail-Check mit Trail-Jack. Jogger kann er nicht leiden und Walker sind ihm suspekt. Die langen Kanten darf er noch nicht laufen. Allerdings muss er sich nach einem profilierten 10km-Läufchen in der Wohnung und im Garten noch austoben… Das kann heiter werden.

Eben lese ich einen Artikel aus dem Spiegel über Extremsportler. Schlimm. Der Autor disqualifiziert sich alleine schon dadurch, dass er unsereins mit einem Basejumper vergleicht und alle die länger laufen unterstellt, sie seien Adrenalin-Junkies. Außerdem habe ich eine Allergie gegen das Wort “Extrem”. Tom schrieb mal, dass nur weils bei einem Fußballspiel in die Verlängerung geht, nicht automatisch alle zu Extremfußballern werden. Das triffts. Und alle Schulkinder die täglich eine 30km-Strecke zur Schule laufen, wären dann Extrem-Schulkinder.

Ja und wo läuft er denn jetzt? Wettkampfreduktion auf das Notwendigste. Aber das richtig. Ich habe beim UTMB erneut meinen Hut in den Ring geworfen und wenn mir das Losglück dieses Jahr hold ist, bin ich im August in Chamonix. Der JUNUT ist gebucht und im Kopf schwirren mir sonst noch viele hochalpine Läufe durch den Kopf. 2014 wird bergig.