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UTMB 2012

Der Kult

Vor 10 Jahren hatten ein paar Laufverrückte die Idee, das Mont Blanc-Massiv an einem Stück zu umlaufen und bei der Erstaustragung 2003 kamen gerade mal 10% der Teilnehmer im Ziel an. Daraus wurde ein jährlich wiederkehrender Massenevent mit mehreren Streckenvarianten. Der Erfolg liegt darin begründet, dass dieses Gebirgmassiv so einzigartig und gewaltig ist und die Herausforderungen jeden an seine physischen wie psychischen Grenzen bringen. Zudem steht eine ganze Region hinter diesem Lauf – länderübergreifend. Rennabbrüche sind einkalkuliert und keiner muss sich dafür schämen. Mittlerweile hat dieser Lauf Kultstatus und wer den oder einen der anderen Varianten gefinisht hat, gehört dazu, wozu auch immer.

Daten

UTMB-Gesamtrunde: 168km durch Frankreich, Italien und die Schweiz, +/- 9600 Höhenmeter, maximale Zeit: 46 Stunden. max.  2300 Teilnehmer, circa 15 Labestellen bei teilweiser Autonomie, 1300 freiwlllige Helfer.

Meine Vision

2009 hatte ich mich schon mal daran versucht und bin kläglich gescheitert, das gebe ich unumwunden zu. Ich war mies ausgerüstet, hatte über so lange Distanzen keine Erfahrung und musste zuguterletzt in Courmayeur (nach 78km) verletzungsbedingt raus. Ein Stein im Schuh sorgte für eine Entzündung im Vorfußbereich und machte ein Weiterkommen unmöglich. Das Ausscheiden war schmerzhaft. Was sich allerdings eingebrannt hatte, war dieser unglaubliche Augenblick, als nach durchlaufener Nacht die Sonne aufging und der Mont Blanc in seiner ganzen Schönheit erstrahlte. Ich spürte eine innere Verbundenheit zu diesem Berg und mein Wunsch ihn zu umrunden, wurde mein erklärtes Ziel. Egal wie, egal wann.

2010 war der Andrang für diesen Lauf so groß, dass das Los entschied. Ich hatte Glück und durfte starten. Eine Kaltwetterfront machte wenige Stunden nach dem Start dem Ganzen ein Ende und das Rennen wurde abgebrochen. 2300 Starter wurden mit Zügen und Bussen in einer Nacht- und Nebelaktion „evakuiert“. Am nächsten Morgen gab es einen Neustart von Courmayeur aus. Glücklich war derjenige, der die SMS rechtzeitig bekam und diese richtig deuten konnte. Das war allerdings keine Option für mich, ich wollte am Stück um diesen Berg herum und nicht häppchenweise in Etappen.

2011 reichten die Qualipunkte nicht aus und ich entschied, den TDS über 110km zu laufen. Ein klasse Lauf, klasse Wetter und ich habe ihn gefinshed. Letztlich sind aber durch eine gewitterbedingte Streckenänderung 120km daraus geworden.

2012 hatte ich einen Startplatz und ordentlich trainiert, das Abenteuer geht in eine neue Runde.

Tage zuvor

Meine Frau und ich reisen am Mittwoch an, beziehen unser Quartier und ich hole im Centre Sportiv gleich meine Startnummer ab. Vergangenes Jahr stand ich am Donnerstag stundenlang in der prallen Sonne, deshalb will ich das gleich am Mittwoch erledigen. Wie gewohnt flutscht hier alles und ich kann auf dem Rückweg zur Läufermesse gleich mal meine Regenklamotten testen – es gießt wie aus Kübeln. Ein paar Mal donnerts. Der Wetterbericht sagt für die kommenden Tage nichts Gutes voraus, mir egal, ich bin die fleischgewordene Entschlossenheit und habe einen Auftrag. Die Hoffnung auf besseres Wetter stirbt zuletzt. Wir treffen viele Lauffreunde und Bekannte. Gerhard hat nach über 80km den PTL abgebrochen, sein Team ist verletzungsbedingt nach und nach aus(einander)gefallen. Seine Erlebnisse könnt ihr hier nachlesen. Er war sichtlich geknickt und ich konnte es ihm nur allzugut nachfühlen. Gerhard äußerte zudem den Verdacht, dass das Wetter erst durch meine Ankunft schlechter wurde. Sollte sich das bewahrheiten und publik werden, bekomme ich nirgends mehr einen Startplatz…

Den Donnerstag verbringen wir damit, die Sportgeschäfte sowie die Läufermesse ausgiebig zu besuchen und das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern. Übrigens: Wenn uns die Franzosen danach noch ein weiteres Stück weniger mögen, liegt das daran, dass wir bei redutzierter Ware immer noch nach einem Preisnachlass gefragt haben. Ich treffe Maxime am Raidlight-Stand und er berichtet von der großen Nachfrage an wasserdichter Kleidung, nicht gerade ein gutes Omen. Laufshirts für die warmen Tage seien irgendwie nicht so der Renner. Das aktuelle Wetter: Es gießt den ganzen Tag. Die Berge ringsum sind nur zu erahnen und lassen sich nur kurz hinter den vorbeiziehenden Nebelschwaden blicken. Egal. Was heute an Wasser runterkommt, kann morgen schon nicht mehr auf uns niedergehen.

Tag X

Freitags wirds dann schon spannender. Das Wetter ist immer noch unvermindert mies und die erste SMS des Veranstalters trudelt ein: Zieht euch warm an, bis zu 4 Schichten, oben wird’s mehr als ungemütlich (oder so ähnlich, Humor wird in Frankreich nicht inflationär verwendet). Der Wetterbericht bestätigt das und die Schneefallgrenze sinkt bedrohlich unter 2000m.

Beim UTMB geht’s ein paar Mal ordentlich über diese Grenze hinaus: Croix du Bonhomme (2443m), Col de la Seigne (2516m), Grand Col Ferret (2537m). Nicht auszudenken was da oben los ist und ich packe schon mal die Winterkleidung mit ein. Ein letzter Check einer meiner Stirnlampen ergibt eine Fehlfunktion. Die will nicht leuchten, so ein Mist, das heißt, jetzt noch eine kaufen. Auf der Läufermesse erhalte ich neben der neuen Lampe auch beiläufig die Info, dass der UTMB gekürzt wurde und jetzt nur noch 100km sei. Außerdem werde er nur noch auf französischem Gebiet stattfinden. Wer jetzt in Erdkunde aufgepasst hat, weiß, dass eine Umrundung die Einbeziehung der Schweiz und Italien bedingt. Schlagartig sinkt meine Stimmung und hoffe, dass das jetzt nur ein Gerücht ist.

Vom „3-Länder-UTMB“ zu einer „Tour de France“

Eine Stunde später kommt dann auch die SMS, die das Gerücht bestätigt. Auf der Website wird die neue Strecke (103km, 5862 HM) vorgestellt.

Grund: Das Wetter. Oberhalb von 2000m liegt massiv Schnee und die Bedingungen sind mehr als unwirtlich. Die Orga handelt vollkommen richtig, da eine Laufveranstaltung drüber zu schicken, wäre grob fahrlässig. Dies betrifft hauptsächlich die Übergänge und Pässe nach Italien und in die Schweiz. Von der Distanz her fehlen somit 65km. Der neue Kurs wird jetzt nur in Frankreich gelaufen und sieht folgendermaßen aus:

Beschreibung Distanz Höhe kumuliert Schnellste Langsamste Cut-Off
Start 0.00 Km 0 m 31-19:00 31-19:00
Le Delevret 13.60 Km 1015 m 31-20:10 31-21:53
Saint Gervais 20.88 Km 1123 m 31-20:37 31-22:59
Les Contamines 30.69 Km 1793 m 31-21:34 01-01:21 S-01:20
La Balme 38.82 Km 2372 m 31-22:28 01-03:36 S-03:40
Les Contamines Retour 54.10 Km 2915 m 31-23:52 01-07:05 S-07:05
Bellevue 66.87 Km 4142 m 01-01:38 01-11:27
Les Houches 71.72 Km 4144 m 01-01:59 01-12:19 S-12:20
Les Tines 85.65 Km 5037 m 01-03:37 01-16:22
Argentiere 93.38 Km 5684 m 01-04:38 01-18:52 S-19:00
Chamonix Ziel 103.42 Km 5862 m 01-05:30 01-21:01

Der Veranstalter musste mit dieser Maßnahme retten was zu retten war. 10 Jahre UTMB und dann wäre ein Rennausfall der absolute worst case. Unglücklicherweise ist der große Bruder UTMB dadurch kürzer als sein kleiner Bruder, der TDS. Der Start wurde auf 19 Uhr verschoben. Vermutlich musste man noch flugs die Strecke ummarkieren und das dauert. Achja, Dropbags können nicht deponiert werden. Eine Tatsache, die sich später noch rächen sollte.

Ja, und jetzt?

Tja, liebe Freunde des tiefen Schuhprofils, was jetzt? Eingangs habe ich von meiner Vision erzählt und jetzt laufe ich auf einer Ersatzstrecke 100km nur um des Laufens willen. Ich habe auf diese Strecke überhaupt keinen Bock. Ich will nicht 100km laufen, ich will um diesen Berg laufen. Ich beginne abzuwägen ob ich das Ganze hinschmeißen oder doch laufen soll. Was solls, jetzt bin ich schon mal hier und kneifen gibt’s nicht. Gleichzeitig male ich mir aus, wenn ich die Finisherjacke trage, dann zu unrecht. Ich habe den Berg ja nicht umrundet. Es heißt ja auch Ultratrail um den Montblanc und nicht vor dem Mont Blanc… Egal Max, hör auf zu spinnen und lauf.

Start

Ehrlich: Ich bin null motiviert. „Ich will um den Berg“ höre ich mich wie eine Heulsuse in mich rein jammern. Ich will nicht zweimal in Les Houches und Les Contamines durchlaufen. Ich nenne so was „Hamsterradläufe“. Man läuft in Schleifen um irgendwie unnötg Strecke zu machen. So etwas ist mir ein Greuel. Landschaftlich passiert auch nicht viel, da wir Nachts nichts und am Tag nur Chamonix von oben sehen. Den „Berg“ werden wir aufgrund der tiefhängenden Wolkendecke nur erahnen. Warum haben sie den Start eigentlich nicht gleich auf den Samstag morgen verlegt? Vermutlich wollen sie es wie ich nur hinter sich bringen.

Wir stehen alle gespannt am Start: Ewig lange Ansprachen, ich verstehe kein Wort. Klägliche Animationsversuche des Sprechers, die Meute zu motivieren. Es regnet gerade nicht und wir stehen nur rum. Vermutlich wartet man noch auf eine Wetterverschlechterung, ganz nach dem Motto: „Wenn schon weniger Kilometer, dann sollt ihr wenigstens richtig leiden“. Mittlerweile kommt der erste CCCler ins Ziel, der war echt flott, alle Achtung. Ich nehme an, dass man den noch abwarten wollte. Wenn dem auf der Zielgeraden 2300 Läufer entgegenkommen, kann der die nächsten Wochen nur noch Breinahrung zu sich nehmen. Nur am Rande: Ich habe auch so ein komisches Frösteln seit Tagen, als wäre ich nicht ganz fit. Aber so was vergeht wenn ich mal warmgelaufen bin.

Los geht’s

Endlich klingt die Hymne des hinlänglich bekannten griechischen UTMB-Musikanten durch die Häuserschluchten, ich verabschiede mich von meiner Frau und wir ziehen nach dem Countdown endlich los. Mit ein paar Minuten Verspätung trotten wir die ersten 5 Minuten nur an lärmenden Menschenmassen vorbei, Laufen ist gar nicht möglich, aber die Begeisterung der Menschenmenge ist wie immer klasse!

Die ersten Meter sind lockeres Einlaufen. Wo kein Platz ist, macht man sich mit gezielten Stockhieben welchen. Ich bekomme ein paar ordentliche Piekser meiner Laufkollegen ab. Manche sind einfach zu doof, mit den Stockspitzen Acht zu geben. Ich plädiere für die Einführung eines Qualifikationsnachweises über den fachgerechten Einsatz von Laufstöcken. Versucht mal eine Gruppe von Nordic-Walkern zu überholen und ihr wisst was ich meine.

Wir kommen rasch nach Les Houches, dort erst mal etwas trinken und dann vorbei an der jubelnden Menge, den ersten Anstieg nach oben. Jetzt ist Speedhiking angesagt und die Steigung ist an manchen Stellen schon ganz ordentlich. Mir wird warm, ich schwitze. Gleichzeitig nimmt die Temperatur mit zunehmender Höhe ab und es beginnt zu regnen. Ich brauche eine Regenjacke, bin aber ohnehin schweißnass. Da gibt jede noch so teuere Funktionswäsche den Geist auf. Nach etwas über 2 Stunden nach dem Start bin ich oben auf dem Le Delevret in 1700m Höhe. Hier weht ein eisiger Wind, es schneit. Ich ziehe noch eine Schicht drunter und meine Regenhose an. Das hilft und ich laufe weiter. Der Weg ist unbeschreiblich schlecht. Er besteht nur noch aus ca. 5 cm tiefem Schlamm, durch den wir hindurchgleiten, ich liebe das. Bergab über die Schipiste höre ich etliche Trailstöcke knacken und reihenweise fliegen Läufer hin und gleiten den Skihang unfreiwillig auf dem Hintern runter. Im angrenzenden Wald geht es mir definitiv zu langsam, ich kann aber nicht überholen, es ist zu eng hier.

In den tieferen Lagen kurz vor Saint Gervais wird’s wieder wärmer und ich beginne mit meinen drei Lagen zu schwitzen. Ich ziehe davon aber nichts aus, ich bin nass und würde mit weniger frieren. Egal, dann schmore ich halt im eigenen Saft, lieber zu warm als zu kalt.

Saint Gervais

In Saint Gervais (21km) gibts einen VP. Ich habe bis hierher 03:15 Stunden benötigt. Hier wird alles an kulinarischer Gastfreundschaft aufgefahren, nebst Leckereien und warmer Suppe. Alles auffüllen, nicht lange trödeln – weiter in die Nacht hinaus. Die Strecke nach Les Contamines ist Schlamm pur mit Ausnahme der wenigen Asphaltanteile. Mir ist wieder kalt und ich freue mich, als es endlich bergauf geht. Dadurch wird’s mir wieder wärmer. Langsam aber sicher füllen sich meine Schuhe (trotz Goretex und Gaitor) mit Wasser. Ein widerliches Gefühl, aber was solls. Keiner ist hier trocken. Mit andauernder Strecke wird’s mir allerdings immer kälter und das obwohl ich mich bewege. Mein Ofen verbrennt nichts mehr und das Grippegefühl vom Start kommt wieder, ich beginne zu husten. Noch 3km bis Les Contamines.

Kassensturz

Keine 30km gelaufen und schon habe ich keine Lust mehr. Das ist nicht mein Tag und das ist auch nicht mein Rennen, nicht meine Vision. Das ist einfach nur Schmarrn (bayrisch für: Unfug). Für meine Vision wäre ich bis Courmayeur auch barfuß zum Dropbag weitergelaufen, aber nicht für die Ersatzstrecke. Heute habe ich kein Ziel. Nichts, wofür es sich zu leiden und kämpfen lohnt. Kein Ziel – keine Motivation… Ich bin zum jetzigen Zeitpunkt nicht willens einen Berg hoch- und anschließend im Kreis wieder zurückzulaufen und dafür zu (er)frieren. Das ist diesesmal keine Vernunftentscheidung, sondern eine Trotzreaktion. Jetzt bin ich richtig sauer über mich selbst, dass ich mich drauf eingelassen habe und entschließe mich, in Les Contamines auszuchecken. Das ist heute kein klassischer DNF (=did not finish), sondern ich erfinde einen neuen Begriff: WNF = Want not finish.

Les Contamines

Hier treffe ich nach einer Gesamtlaufzeit von ca. 5 Stunden ein und bin somit eine halbe Stunde schneller als in 2009, bin zufrieden und von der Kondition her ginge noch Einiges. Hier läuft gerade Sebastien Chaigneau auf der Retour-Runde ein, echt flott der Knabe und gleichzeitig auch wieder frustrierend für unsereins. Ich melde mich bei der Orga ab und schlage mir noch den Bauch voll. Ich tausche meine nassen Klamotten gegen die verbliebenen trockenen aus. Der Bus wartet bereits, ich steige ein ohne dabei auch nur einen Gedanken an das abgebrochene Rennen zu verlieren und plane während der Heimfahrt in Gedanken meine nächsten Abenteuer. Zurück in Chamonix lege ich die restlichen Höhenmeter für diese Nacht im Aufzug zurück. Meine Frau hat Suppe gekocht, sie ist ein Engel.

Fazit

Mit der wetterbedingten Streckenänderung zum 10-jährigen Jubiläum hat man aus 2010 gelernt und somit Regressansprüchen und einer erneuten Pleite vorgegriffen. Wirklich glücklich war vermutlich niemand drüber, weder die Orga noch die Läufer. Andererseits: So einfach ist man noch nie an eine UTMB-Finisherjacke gekommen. An der Stelle möchte ich aber auch eines klarstellen, auch wenn mein Blog was anderes rauslesen lässt: Ich habe große Hochachtung vor allen Teilnehmern aller Wettbewerbe (CCC, TDS, UTMB und PTL). Ihr habt es gewagt.

Meine weitere Hochachtung verdienen vor allem die vielen freiwilligen Helfer. Was die bei diesen widrigen Umständen aushalten mussten ist unbeschreiblich. Im Schneetreiben in den höheren Lagen stundenlang freundlich und hilfsbereit zu bleiben, zeugt von wahrer Größe.

Tags darauf haben wir noch die einlaufenden Finisher bejubelt und am Sonntag riss der Himmel auf und wir sind vor der Heimfahrt spontan ein Stück auf den L‘ Aiguillettes des Possettes bis oberhalb der Baumgrenze gewandert. Das folgende Foto entstand bei dieser Wanderung – das Leben ist manchmal so grausam…

6 Kommentare

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  1. olli

    Hi,
    WNF?
    War keine Option für mich, ich bin diese Runde gelaufen und muss sagen es war eine gute Entscheidung der Orga bei diesem Wetter nicht die ganze Runde laufen zu lassen.
    Natürlich hab ich mich auch geärgert und bin jetzt nocht sehr enttäuscht, dass wir nicht richtig laufen durften.
    Aber es waren trotzdem 104 harte KM – das Wetter und die Sicht machten den relativ einfachen Kurs zu einem Martyrium dem z.b. Sebastien Chaigneau nicht bestand – seine Augen machten nicht mit.
    Da ich zum ersten Mal in Chamonix lief bin ich im nachhinein doch ganz zufrieden mitgelaufen und die Stimmung genossen zu haben. Mit Abstand das Beste an der Veranstaltung sind die vielen begeisterten Leuten rund um die Uhr an der Strecke – Hammer!
    gruss
    Olli

    1. trailmaxx

      Hi Olli,
      Respekt vor Deiner Leistung!! Ich will nur nochmal zum Ausdruck bringen, dass ich die Entscheidung der Orga in jedem Fall unterschreibe. Es war eben nicht mein Tag, nicht mein Rennen… was solls…
      Viele Grüße
      Max

      1. olli

        Hi Max,
        kann vorkommen – beim Chiemgauer dieses Jahr war es auch nicht mein Tag, 32 Grad und später noch durch nen Gewitter – da nahm ich mir auch die Option „nur“ 80km zu laufen.
        Gruss
        Olli

  2. Michael

    Hi,
    ich bin auf der Suche nach den Gründen für die „tollen“ UTMB Zeiten in diesem Jahr auf Deinen schönen Bericht gestoßen. Ich kann Deine Verärgerung über die Verkürzung und die Leute mit den Stöcken gut verstehen.
    Schönen Gruß,
    Michael

  3. Burkhard

    War dieses Jahr beim TDS dabei und habe witterungsbedingt bei KM 63 hingeschmissen.Hat wirklich
    nicht so richtig Spass gemacht.Bei der Matschpartie war´s einfach zu gefährlich.Frust hat sich nicht
    eingestellt,vielmehr die beruhigende Erkenntniss,daß man auch in solchen Situationen die Nerven und den Überblick behält und den Mut hat auszusteigen.Keine Finisherjacke ,aber nocham Leben

  4. bernd

    Das Sturmtief Maxx on Tour 🙂

    Deine Ausflüge kann man – v.a. als Freund des ausgeprägten Sohlenprofils – hervorragend lesend miterleben, vielen Dank! Ich glaube, diese Umstände hätten auch meine Motivationskurve gewaltigst gedrückt. Meinen Glückwunsch zur sicherlich richtigen Entscheidung & ich freue mich schon jetzt auf die leise angekündigte Fortsetzung der Berichterstattung („… und plane während der Heimfahrt in Gedanken meine nächsten Abenteuer …“).

    Alles Gute!

    … und – hey! – für den Junut 2013 habe ich schönes Wetter bestellt!

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